Fluchend knetete ich meine schweißnassen Hände, Gott war ich nervös!
Aber es musste irgendwann mal dazu kommen, oder? Ich meine, ich, hier,
halb nackt und im Raum neben an wartet Cullen auf eine Show… elender
Bastard!
Warum zum Teufel wollte er diesen Punkt behalten? Ich hatte bisher den Eindruck, dass er mich als Eigentum ansieht und passt man eigentlich nicht auf sein Eigentum auf? Ich bin doch nur Accessoire für ihn, genauso wie seine Armbanduhr oder seine Sonnenbrille.
Würde er auch zulassen, dass es ein anderer in die Hand nahm, oder eben zu genau hinsah? Augenrollend schüttelte ich den Kopf, natürlich würde er!
Okay, er würde nicht zu lassen, dass einer sein Eigentum berührt, aber damit angeben, mich zeigen, ja, dass würde er definitiv machen! Wütend ballte ich meine Hände.
„Süße, du bist gleich nach Chantal dran!“, wisperte mir ein schmieriger Mann zu, John, der Clubbesitzer. Ich nickte ihm kurz zu und spickte durch den Vorhang raus. Der Club war gut gefüllt, mit den unterschiedlichsten Leuten. Die einen sahen ungepflegt und weniger wohlhabend, während die anderen gepflegt und eben ‚Reich’ aussahen.
Doch in dieser Menge stach einer besonders heraus, mit seinem braunem Haar, dass einen seltsamen Rotton besaß und dadurch Bronze schimmerte, die dunklen smaragdgrünen Augen, mit denen er sein Glas betrachtete und der schlichte schwarze Anzug, bei dem er seine Krawatte gelöst hatte.
Ja, das war Edward Cullen, der den ich heiraten musste, der, der mich gekauft hatte und es war er, der mich in diese Situation gebracht hatte. Wütend wandte ich mich ab.
Er will mich vorführen, aller Welt zeigen dass ich machtlos bin. Was erhofft er sich davon? All die Männer wissen nicht dass ich zu ihm gehöre. Mit zusammengekniffenen Augen verdeckte ich mit den Händen meine Ohren, so als könnte ich meine Gedanken damit nicht hören. Nein, ich gehöre nicht zu ihm, nein ich will nicht zu ihm gehören, verdammt, warum muss diese Situation auch nur so verfahren sein?
„Kleine du bist dran“, sagte das Mädchen –Chantal- das gerade von der Bühne kam. Nickend lächelte ich ihr zu und griff in meine roten Locken. Für diesen Anlass hatte ich mir eine Perücke und die schwarzen Kontaktlinsen besorgt. Unsicher betrat ich die Bühne, das Scheinwerferlicht das von oben herunter gestrahlt wurde blendete mich und so hob ich meine Hand, um mich blinzelnd an das Licht zu gewöhnen. Als ich wieder alles sah, bemerkte ich die vielen Blicke auf mir.
Ruhig Bella, ganz ruhig bleiben. Stell sie dir einfach in Unterwäsche vor, dann wird’s besser! Doch als ich an mir runter sah, stellte ich fest das ich die Einzige war, die hier nur mit Unterwäsche bekleidet da stand. Scheiße, verdammt! Warum tue ich mir das nur an!? Schnell huschten meine Augen über das Publikum und entdeckten die schockierend schönen Augen von Edward.
Ich weiß nicht was ich erwartet hatte, als ich zu ihm sah, aber ganz sicher nicht das! Er blickte amüsiert und zufrieden drein als ob alles so läuft wie er es sich vorgestellt hatte… und in diesem Moment wurde mir klar, was er hiermit bezwecken wollte, er versuchte mich bloßzustellen, mich zu demütigen, weil er dachte das ich niemals den dafür nötigen Mut aufbringe.
In diesem Moment ging die Musik an und ich straffte meine Schultern und lief mit erhobenem Haupt den kleinen Laufsteg entlang… jetzt zeig ich dir, Edward Cullen, was man auf einem Nonneninternat alles lernt!
Warum zum Teufel wollte er diesen Punkt behalten? Ich hatte bisher den Eindruck, dass er mich als Eigentum ansieht und passt man eigentlich nicht auf sein Eigentum auf? Ich bin doch nur Accessoire für ihn, genauso wie seine Armbanduhr oder seine Sonnenbrille.
Würde er auch zulassen, dass es ein anderer in die Hand nahm, oder eben zu genau hinsah? Augenrollend schüttelte ich den Kopf, natürlich würde er!
Okay, er würde nicht zu lassen, dass einer sein Eigentum berührt, aber damit angeben, mich zeigen, ja, dass würde er definitiv machen! Wütend ballte ich meine Hände.
„Süße, du bist gleich nach Chantal dran!“, wisperte mir ein schmieriger Mann zu, John, der Clubbesitzer. Ich nickte ihm kurz zu und spickte durch den Vorhang raus. Der Club war gut gefüllt, mit den unterschiedlichsten Leuten. Die einen sahen ungepflegt und weniger wohlhabend, während die anderen gepflegt und eben ‚Reich’ aussahen.
Doch in dieser Menge stach einer besonders heraus, mit seinem braunem Haar, dass einen seltsamen Rotton besaß und dadurch Bronze schimmerte, die dunklen smaragdgrünen Augen, mit denen er sein Glas betrachtete und der schlichte schwarze Anzug, bei dem er seine Krawatte gelöst hatte.
Ja, das war Edward Cullen, der den ich heiraten musste, der, der mich gekauft hatte und es war er, der mich in diese Situation gebracht hatte. Wütend wandte ich mich ab.
Er will mich vorführen, aller Welt zeigen dass ich machtlos bin. Was erhofft er sich davon? All die Männer wissen nicht dass ich zu ihm gehöre. Mit zusammengekniffenen Augen verdeckte ich mit den Händen meine Ohren, so als könnte ich meine Gedanken damit nicht hören. Nein, ich gehöre nicht zu ihm, nein ich will nicht zu ihm gehören, verdammt, warum muss diese Situation auch nur so verfahren sein?
„Kleine du bist dran“, sagte das Mädchen –Chantal- das gerade von der Bühne kam. Nickend lächelte ich ihr zu und griff in meine roten Locken. Für diesen Anlass hatte ich mir eine Perücke und die schwarzen Kontaktlinsen besorgt. Unsicher betrat ich die Bühne, das Scheinwerferlicht das von oben herunter gestrahlt wurde blendete mich und so hob ich meine Hand, um mich blinzelnd an das Licht zu gewöhnen. Als ich wieder alles sah, bemerkte ich die vielen Blicke auf mir.
Ruhig Bella, ganz ruhig bleiben. Stell sie dir einfach in Unterwäsche vor, dann wird’s besser! Doch als ich an mir runter sah, stellte ich fest das ich die Einzige war, die hier nur mit Unterwäsche bekleidet da stand. Scheiße, verdammt! Warum tue ich mir das nur an!? Schnell huschten meine Augen über das Publikum und entdeckten die schockierend schönen Augen von Edward.
Ich weiß nicht was ich erwartet hatte, als ich zu ihm sah, aber ganz sicher nicht das! Er blickte amüsiert und zufrieden drein als ob alles so läuft wie er es sich vorgestellt hatte… und in diesem Moment wurde mir klar, was er hiermit bezwecken wollte, er versuchte mich bloßzustellen, mich zu demütigen, weil er dachte das ich niemals den dafür nötigen Mut aufbringe.
In diesem Moment ging die Musik an und ich straffte meine Schultern und lief mit erhobenem Haupt den kleinen Laufsteg entlang… jetzt zeig ich dir, Edward Cullen, was man auf einem Nonneninternat alles lernt!
Edwards Sicht der Dinge
Wie eine verängstigte Maus stand sie nun da, ihre Hand schützend über den Augen und ihr Körper bis auf die letzte Zelle angespannt.
Ja, genauso hatte ich mir das hier vorgestellt! Zufrieden seufzend lehnte ich mich zurück, wie lange es wohl dauern würde bis sie weinend von der Bühne stürmen würde? Eine oder vielleicht drei Minuten?
Und dann käme mein Auftritt, ich könnte sie dann trösten und der Held sein… oder ich werde der Böse sein, ihr vorführen, dass sie sich lieber nicht mit mir anlegen sollte!
Grinsend blickte ich zu Isabella, sie sah heute… lecker aus. Genüsslich tasteten meine Augen ihren Körper ab. Ihre langen Beine steckten in hohen Highheels und waren nackt, ohne Strümpfe oder ein anderer Scheiß, den so ein Mädchen wie sie es war, zu tragen hatte.
Ein kleiner Teil ihrer Oberschenkel wurde von einem wirklich winzigen weißen Minirock verdeckt, ihr Oberkörper wurde von einem schwarz –weißen Korsett versteckt, wobei ein Teil ihrer Brüste appetitlich heraus blickten, wilde rote Locken umspielten ihre schmalen Schultern und machten sie noch zierlicher wie sie sowieso schon schien. Und dann ihr Gesicht, die vollen roten Lippen –passend zu ihrem Haar- und die dunklen Augen, die sie verschüchtert über die Menge gleiten lies… und bei mir hängen blieben.
Sie starrten in meine, wie die Maus vor der Schlange, wie das Lamm vor dem Löwe. Grinsend starrte ich sie an, oh ja, sie sollte verdammt noch mal aufpassen, um nicht gefressen zu werden!
Und dann passierte etwas Seltsames, ihr Blick veränderte sich vor meinen Augen.
Alle Angst und Schüchternheit verflogen und nur pure Entschlossenheit blieb zurück, als dann noch die Musik anfing zu spielen ( http://www.youtube.com/watch?v=4yRCKNUHFUU ) ging ein Ruck durch ihren Körper. Ihre Haltung veränderte sich, wurde selbstbewusster und hob entschlossen ihr Kinn.
Und dann lief sie los, geschmeidig und elegant wiegte sie ihre Hüften zum Takt.
Mit jedem Schritt den sie tat, wurde sie mehr und mehr sicherer in ihren Bewegungen. Als würde sie das jeden Tag machen… Mittig des Laufstegs breitete sie sanft lächelnd ihre Arme aus und fuhr leicht mit den Fingerspitzen über die glänzenden Seile die beidseitig vom Laufsteg herunter hangen.
Plötzlich, als der Text einsetzte, packte sie links und rechts zwei dieser Seile und zog sich an ihnen hoch, leicht schaukelte nach vorn und streckte ihren Becken verführerisch vor. Leichtfüßig landete sie wieder und stolzierte weiter, als wäre nichts gewesen, scharf zog ich dabei die Luft ein, so stolz und selbstbewusst kam sie mir unglaublich sexy vor.
Das war auch der Grund, warum meine Hose in dem Moment etwas enger wurde… Als sie endlich am Ende des Laufstegs angekommen war -und somit bei der Stange- griff sie mit der rechten Hand nach dieser Eisenstange und lief langsam und reichlich mit der Hüfte schwingend um sie herum, ihre Hand wanderte dabei langsam die Stange herab, tiefer und tiefer bis sie abrupt inne hielt. Genau vor ihrer Pussy.
Sanft biss sie auf ihre Lippe und lies ihr Becken vorschnellen, ihr Rücken bog sich durch und ihr Kopf schleuderte nach hinten, als würde sie krampfhaft ein Stöhnen unterdrücken.
Gespannt beugte ich mich nach vorn, wollte keine Bewegung verpassen. Langsam beugte sie sich wieder nach vorne, ihre Wange presste sie an die Stange, so wie ihren Oberkörper.
Dabei presste sie die Stange zwischen ihren Brüsten, sodass sie noch voller und somit noch einlandender aussahen.
Mit geschlossnen Augen und leicht geöffneten Lippen rutschte sie so die Stange hinab, ihre Beine beugten sich und spreizten sich mit jedem Zentimeter nach unten mehr. Als sie unten ankam, hatte ich einen guten Ausblick auf ihren Schlüpfer, da ich direkt vor ihr saß.
Nun pochte es zwischen meinen Beinen, und Big Ed schwellte immer mehr an.
Oh Gott, ich werde es niemals bis zur Hochzeit abwarten können! Schnell lenkte mich die Göttin vor mir ab, indem sie sich schwungvoll aufrichtete und ihre Mitte wieder an die Stange gepresst wurde. Gott! Ich wünschte ich wäre die Stange!
Geschmeidig lief sie –eng an der Strange gepresst- seitlich, sodass sie nun rechts neben der Stange stand. Mit der einen Hand klammerte sie sich fest, während die andere auf Wanderschaft ging. Fließend lies sie ihre Hand aus dem Nacken gleiten, fuhr über ihr Schlüsselbein, zwischen ihre Titten, hinab über den Bauch und hielt am Bund ihres Rockes inne.
Ihre vollen Lippen teilten sich als sie seufzend ihre Hand unter den Rock schob.
Um mich herum hörte ich Raunen und die ersten Geldscheine flogen auf die Bühne, während Bella langsam ihren Rock von ihren Hüften streifte. Als der Fetzen unten war, fuhr sie wieder mit der Hand über ihren Körper nach oben, sanft strichen ihre Finger ihre Seite entlang, über ihren Brüsten, den Arm entlang und schließlich wieder zur Stange. Schwungvoll zog sie sich hoch und schlängelte ihren Körper um die Stange, die wilden Locken wirbelten um ihr Gesicht, das nicht die winzigste Spur von Anstrengung zeigte.
Mit einem mal wurde alles dunkel, die einzige Lichtquelle die es gab, war das Schwarzlicht, das auf Bella gerichtet war. Ihr weißer Schlüpfer und die weißen Verzierungen auf dem Korsett leuchteten auf und brachten Bellas Haut ebenso zum Strahlen.
Für einen Moment hielt ich sie für einen um eine Stange wirbelnden Engel, doch dieser Eindruck änderte sich schnell. Denn als sie zum Stillstand kam, drehte sie mir tanzend den Rücken zu. Nun konnte ich ihre Rückenansicht bewundern, Hüft schwingend tauchte ihre Hand an ihrem Rücken auf und zog an der Schnur, die ihr das Korsett zusammenhielt.
Plötzlich verspürte ich den Drang auf die Bühne zu springen. Sie runter zu zerren und im Männerklo dann die Kleider vom Leib zu reißen aber… andererseits machten mich ihre Bewegungen mehr an, als ich mir vorgestellt hatte und die Art wie sie sich auszog…Stöhnend schüttelte ich den Kopf, es machte mich wütend, dass die anderen Männer sie dann genauso sehen konnten!
Ich konnte keine Träger entdecken, deshalb schloss ich das sie darunter nichts trug… Verdammt noch mal sie ist MEINE Verlobte und niemand anderes darf sie -insbesondere ihre Titten- ansehen!
Als ich beschloss auf die Laufsteg zu stürmen, zog sie schon ruckartig an der Schnur. Leise surrend glitt sie aus den Ösen und das Korsett segelte formlos von ihrem Körper. Zischend lies ich meinen Atem aus den Lungen, als ich sah, dass sie noch einen weißen trägerlosen Spitzen-BH trug, ich wollte erleichtert Seufzen und gleichzeitig Schreien.
Anscheinend waren der Rest der Männer ähnlicher Meinung wie ich, den allesamt stöhnten und warfen weiter Geld mit Sprüchen wie:
„So ein überflüssiges Stück Stoff, zieh es aus!“ Oder:
„Ich will was sehen, komm Baby! Nicht so schüchtern!“ Diese ganzen Kommentare machten mich rasend, ich hatte keine Ahnung was der Grund war, schließlich war sie eine von vielen… aber sie war meine! Ja, mein Eigentum! Sie war perfekt, klug, schön, bezaubernd, charmant und unglaublich sexy wie ich gerade feststellte… meine Gedankengang wurde abrupt unterbrochen, denn der Engel -oder auch Teufel wie man(n) es nimmt- schritt direkt auf mich zu und blickte mir dabei in die Augen.
Die Kontaktlinsen ließen ihre sonst so warmen braunen Augen schwarz funkeln, während ihre roten Locken auf und ab hüpften. Als wäre es das leichteste auf der Welt ging sie elegant seitlich vor mir in die Hocke und stütze ihren Kopf lässig mit ihrem Arm, der auf ihrem Oberschenkel ruhte. Nun ragte mir ihr Arsch entgegen und es war wirklich schwer meine Augen nicht von ihrem Gesicht abschweifen zu lassen.
„Na, kein Trinkgeld?“, fragte sie keck und grinste mich schadenfroh an. Zurück grinsend steckte ich ihr einen Hunderter in den Slip.
„Natürlich! Es bleibt ja in der Familie“
Wütend richtete sie sich wieder auf und schwang sich auf die Stange, kopfüber rutschte sie an dieser runter und ließ sich mit einem Spagat auf dem Boden nieder.
Sexy räkelte sie sich auf dem Boden um dann –wider erwartend- elegant und ohne Spur von Unbeholfenheit aufzustehen und mit den letzten Takten der Musik hinter der Bühne zu verschwinden…
Isabellas Sicht der Dinge
Gott! Das. War. Irre! Es war aufwühlend, spannend und einfach… unbeschreiblich, wie ein Orgasmus. Die vielen Blicke die auf mir gehaftet waren, der Geruch von Schweiß und abgestandener Luft und das Adrenalin das durch meine Venen lief, einfach Wow!
Leicht griff ich mit meiner Hand an mein rasendes Herz und lächelte bei dem Gefühl wie es immer noch unter meiner Handfläche raste.
Es raste nicht, weil mich dutzende von Männern halb nackt gesehen hatten oder etwa weil die kleine Showeinlage auf der Stange so anstrengend war.
Nein, es raste, weil ich die ganze Zeit über seinen brennenden Blick auf mir gespürt hatte, gesehen hatte wie er sich bei meinem Anblick über die Lippen geleckt hatte, wie seine Hose sich immer mehr spannte und er sich immer weiter vorbeugte.
Gott, und sein Blick! Die Augen waren flüssig, strahlten intensiv und waren doch so undurchschaubar… mir lief ein Schauder über den Rücken, allein nur der Gedanke daran wie er mich betrachtet hatte war… erregend.
Seufzend öffnete ich wieder meine Augen, nichtsdestotrotz war die ganze Aktion umsonst gewesen. Die ganze Show über hatte ich das Gefühl ihn zu ärgern, überraschen, vielleicht sogar ein wenig aus der Fassung zu bringen, aber… er war wieder am längeren Hebel. Als er mir den Hunderte zusteckte mit dem Spruch
„Es bleibt ja in der Familie“ hatte er bewiesen, dass er der Stärkere von uns war, wieder einmal….
Wer weiß, vielleicht hatte ich mir seine Blicke nur eingebildet, vielleicht hatte ihn das alles auch regelrecht kalt gelassen? Ich richtete mich auf und machte mich auf den Weg zum Ankleideraum, den ich mir mit ein paar anderen Mädchen teilte.
Auf dem Weg wurde ich von einem wütenden John (Der Clubbesitzer, ihr erinnert euch?) abgefangen.
„Was sollte dieser Mist?“, fragte er aufgebracht und funkelte mich wütend an. Trotzig funkelte ich zurück, ich hatte den Eindruck, dass ich ziemlich gut war…
„Was meinst du? Alle waren begeistert! Ich weiß gar nicht was du meinst!“ Mit verschränkten Armen trat ich einen Schritt zurück.
Pf, Mist! Der hat sie doch nicht alle…
„Nein Fräulein, sie waren nicht begeistert. Sie sind es immer noch!“, schnaufte er und kam wieder ein Schritt auf mich zu.
Hä?
„Was willst du damit sagen?“, blaffte ich ihn genervt an, kann er sich denn nicht mal deutlich ausdrücken?
„Was glaubst du denn warum diese Männer hierher kommen?“, fragte er nun ebenfalls genervt, also bitte, wer ist hier der, der sich nicht deutlich ausdrücken kann?
„Um Mädchen tanzen zu sehen?“, fragte ich nach, unsicher, ob er die die Frage rhetorisch oder Ernst gemeint hatte.
„Nein Kleines. Die wollen verdammte Titten sehen, nackte Haut und überschwemmte Fotzen. Das was du geliefert hast, war, bis zum geht nicht mehr aufheizen und dann kalt fallen lassen!
Und jetzt gehst du da raus und machst das fertig, mit dem du angefangen hattest!“, schrie er mich an. Hey, was kann ich denn jetzt dafür? Soll er doch eine andere raus schicken, soviel Stolz hab ich noch um mich nicht ganz von den widerlichen Spannern zu entblößen.
Mit angehobenem Kinn tippte ich ihm bei jedem Wort auf die Brust
„Vorher. Lege. Ich. Mich. Nackt. Auf. Die. Autobahn! Such dir jemand anderes!“, zischte ich und wollte demonstrativ an ihm vorbei marschieren. Tja, in letzter Zeit kam ich ja nie weit, wenn ich versuchte an einem Mann dramatisch vorbei zu gehen.
Von daher hätte mir das folgende klar sein sollen… unsanft wurde ich von ihm am Handgelenk zurückgezogen und an die Wand gedrückt.
„Wenn du nicht sofort da raus gehst und deine restlichen Kleiderfetzen durch die Gegend wirfst, lernst du mich mal kennen!“, flüsterte er mir bedrohlich zu und zog ein Messer aus seiner Jeanstasche heraus um es an meine Kehle zu halten.
So, dass ist eigentlich ein Moment indem jeder andere vor Angst zitternd alles tun würde, was man von einem verlangt.
Nur blöd das ich da eine Ausnahme bin…
„Natürlich… Zuhälter bedroht eine Frau, die nicht das tut was er von ihr erwartet. Kenn ich doch irgendwo her… aber leider hast du da was vergessen!“, meinte ich gelangweilt und begutachtete meine Nägeln.
Fassungslos von meiner Ruhe schaute er mich wie ein Auto an.
„Ähm, was… was hatte ich vergessen?“, fragte er stotternd nach, gespielt nachsichtig schaute ich ihn an.
„1. Wir sind nicht in einer dunklen Gasse, sondern auf einem öffentlichen Platz, indem so gut wie jeder etwas mitbekommen würde, falls hier jemand abgestochen wird und
2. Sollte ein Mann niemals breitbeinig vor seinem Opfer stehen…“
„Was meinst du mit breitbeinig…Ahhhhhhh!“, brüllte er, als seine untere Region mit meinem Knie Bekanntschaft machte.
Wie ein nasser Sack krümmte er sich unter mir in Embryostellung zusammen und hielt sich fluchend sein bestes Stück. Schulter zuckend stieg ich über ihn und ignorierte dabei die überraschten Blicke die mir von allen Seiten zu geworfen wurden.
Mit einem „Nimm es wie ein Mann“ schnappte ich meinen Trench-Coat und zog ihn mir über. Als ich wieder aufblickte schaute mich ein verdatterter Edward an.
Oh, was macht der den hier? Mit fünf Schritten war ich bei ihm und blickte ihn auffordernd an:
„Gehen wir?“
„Ähm… ja, ich… denke schon?!“, antwortete stotternd, allerdings mit einem skeptischen Blick. Vor mich hin pfeifend tänzelte ich raus. Bitte lass ihn das gesehen haben, dann würde er mit einen Aufforderungen vielleicht ein wenig sparsamer werden. Vor mich hin kichernd trat ich bei dem Gedanken raus an die frische Luft und wartete vor dem protzigen Austin Martin.
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