„Was?“, brachte ich nur brüchig heraus. Ich schüttelte den Kopf und versuchte den Kloß in meinem Hals wegzuschlucken.
„Was soll das heißen? Jetzt, da ich bald Entscheidungen treffen kann, gibst du mich einfach weiter? Das du mich weiter kontrollieren, überwachen kannst?“ Gegen Ende schrie ich und stand wütend auf, schwer atmend stützte ich meine Hände auf dem Schreibtisch ab und blitzte ihn wütend an. Für wen hält er sich?
„Das verstehst du falsch, ich…“ Wütend unterbrach ich ihn:
„Wer?“
„Wie bitte?“ „
Wen soll ich heiraten?“
Ernst schaute er mich an, sprach somit eine Warnung aus und ließ seinen Blick an eine Stelle neben mich schweifen. Verwirrt folgte ich seinem Blick und blickte in das Gesicht von Mr. Cullen, der mich abschätzend anschaute. Oh, der war ja auch noch da… shit! Wie peinlich der hat ja meinen ganzen Wutausbr… Moment mal…
„ER?“, fragte ich fassungslos und schaute zu meinem Vater, er nickte einmal und schloss die Augen, ehe er weiter sprach.
„Er ist ein anständiger Mann –er führt kein ausschweifendes Leben wie manch anderer- und zeigt außerdem Interesse an dir… und… und er hat auch die nötigen Mittel… Bella er ist unsere letzte Chance!“ Gegen Ende wirkte er so verzweifelt, dass ich mir den Kommentar über das >>Interesse an mir<< verkniff.
„Was meinst du mit >unsere letzte Chance<?“
„Bella, wir haben Schulden, sehr hohe… besser gesagt wir sind bankrott. Und Edward…“
„Und ich bin dazu in der Lage das zu ändern.“ Verdutzt schaute ich ihn an.
„Ach so… das ändert natürlich die Lage!“, sagte ich mit einem sarkastischem Tonfall, doch den musste mein Vater wohl überhört haben.
„Wirklich?“ sagte er hoffnungsvoll, aus dem Augenwinkel bemerkte ich wie Mr. Cullen mit einem Lächeln den Kopf schüttelte.
„Natürlich, ich dachte schon du wolltest mich nur aus Überfürsorge weitergeben, dass du dir sicher sein kannst das es mir gut geht. Doch es ist ja noch so viel besser! Du verkaufst mich! Deine eigene Tochter, wie viel war ich Wert? Eine Millionen? Vielleicht zwei? Na los, mich würde es brennend interessieren, wie viel ich wert war!“, sagte ich mit einem Ton, als würden wir über das Wetter reden.
Während mein Vater mich ungläubig anstarrte, begann Mr. Cullen vor sich hin zu glucksen.
„Ach, das finden sie also amüsant, Mr. Cullen? Sowie es aussieht teilen wir nicht den gleichen Sinn für Humor!“, zischte ich ihm trocken zu, er verstummte doch er grinste immer noch.
„Glaub mir an meiner Stelle würdest du genauso lachen!“
„Ich kann mich nicht erinnern Ihnen das Du angeboten zu haben.“
„Oh, aber es würde doch sehr seltsam sein wenn ich meine Verlobte sieze!“
„Stimmt, doch um in diese Situation zu kommen, müsste man doch erst eine Verlobte haben?“, erwiderte ich bissig.
„Versuchen Sie es doch in einer Vermittlungsargentur, wie jeder normale Mensch!“
„Nun, was, wenn ich nicht normal sein möchte?“
„Glauben sie mir, das gelingt Ihnen sehr gut!“
Immer noch entspannt und vor sich her grinsend saß er da, während ich kurz vor dem explodieren war.
„Nun, wir sollten so bald wie möglich die Verlobung bekannt geben. Natürlich brauchen wir noch eine passende Vorgeschichte für die Presse… ach ja, die Verlobungsfeier und die Hochzeit gehen natürlich auf meine Kosten und werden von meiner Mutter und meiner Schwester organisiert. Wir sollten die Verlobungsfeier an einem Freitag stattfinden lassen und die Hoch…“
„Ich hab verdammt noch mal nicht zugesagt!“ schrie ich und stand zum wiederholtenmale auf, nur diesmal gab der Stuhl ein quietschendes Geräusch von sich als er zurückgeschoben wurde.
„Isabella Marie Swan, ich kann verstehen das du wütend bist, aber hüte deine Zunge. Ich möchte dich nie wieder fluchen hören!“, sagte mein Vater tadelnd, ich blitzte ihn traurig an.
„Ich glaube nicht das du mich verstehst, Charlie. Denn sonst würdest du mich nicht an den Höchstbietenden verkaufen! Du nimmst keine Rücksicht auf mich, das mit den Schulden bekommen wir in den Griff, wir treten auf die Bremse verkaufen alles. Doch bitte tu mir das nicht an!“
Vorwurfsvoll schaute ich ihn an, traurig schaute er zu mir hoch, da er immer noch saß.
„Kleines, es geht nicht anderes. Weißt du was passiert, wenn man zu viel Schulden bei den falschen Leuten hat?“
„Du hast die Schulden nicht bei der Bank?“
„Dort auch… Schätzchen, es geht nicht um ein paar Millionen, es geht um ganze zwei Milliarden. Glaub mir, wir sind beide in Gefahr, wenn die Schulden nicht rechtzeitig beglichen werden. Schatz du musst das für mich tun… für uns tun!“ Er blickte mir intensiv in die Augen, eine stille Aufforderung, ich blickte ihm genauso starr in die Augen.
Seine Reaktion… ich konnte mir nicht helfen… sie kam mir so falsch vor, irgendetwas stimmte da nicht. Ich ließ mich in auf den Stuhl fallen und blickte meinen Vater skeptisch an. Mein Vater war ein guter Lügner, doch bisher hat er mich noch nie angelogen. Wieso sollte er das überhaupt tun? Es klang alles logisch, doch ich hatte dieses Gefühl... hier passte etwas ganz und gar nicht…
„Gut, ich verspreche das ich ihn heiraten werde…“ Ich sah wie sich mein Vater erleichternd seufzend zurücklehnte
„…wenn du versprichst, das dass hier Gesagte der vollen Wahrheit entspricht.“
Sofort spannte er sich an, seine Maske bröckelte für einen kutzen Moment und das pure Entsetzen konnte man auf seinem Gesicht ablesen.
„Du weißt das ich meine Versprechen halte, tust du es auch?“ Herausfordernd schaute ich ihn an, meine Augen waren starr auf seine gerichtet und blickten sie kalt an. Er brach den Augenkontakt ab und blickte auf seine Hände herunter, er räusperte sich und ich konnte mitverfolgen wie er seine selbstsichere Maske aufsetzte. Er schaute wieder auf und sah mir in die Augen.
„Ich kann dir versprechen, dass das alles die Wahrheit ist!“ Ich glaubte ihm kein Wort, doch ich hielt meine Versprechen.
„Nun, da du dich entschlossen hast mich zu heiraten, sollten wir uns wohl besser kennen lernen, oder?“ gab nun auch Edward von sich –man hörte deutlich ein Lächeln heraus-, doch ich ignorierte ihn und starrte meinen Vater weiter nieder… noch ein wenig und er würde mit der Wahrheit herausplatzen…
„Charlie, würdest du uns bitte alleine lassen?“ Schnell rappelte sich der Genannte auf und stürmte geradezu aus dem Büro.
Schmollend blickte ich ihm hinterher, Mist, fast hatte ich ihn soweit. Ein Lachen riss mich aus den Gedanken, mit angehobenen Augenbrauen blickte ich in das Gesicht von meinem Verlobten.
Bäh, wie sich das schon anhörte. Verlobter.
„Was findest du wieder so witzig?“, fuhr ich ihn an, daraufhin verstärkte sich sein Lachen. Augen rollend erhob ich mich, das musste ich mir nicht antun, und ging Richtung Tür. Doch keine zwei Schritte später wurde ich von einer Hand zurückgezogen, fragend blickte ich zurück und sah einen Edward Cullen, der nicht mehr lachte… eher das Gegenteil war der Fall!
„Wo wolltest du hin?“, fragte er ruhig, doch seine Augenbrauen waren zusammen gezogen und in seinen Augen blitze es geradezu.
„In mein Zimmer, ich wollte sie in Ruhe fertig lachen lassen!“, sagte ich spöttisch und befreite meinen Arm uns seinem Griff.
„Das wird dann wohl nicht mehr nötig sein…“ Seine Mine war hart, doch ich sah in seinen Augen die Wut. Gut so. Dann bin ich wenigstens nicht die Einzige!
„…setzen wir uns doch wieder!“
Widerwillig setze ich mich auf den Stuhl und verschränkte meine Arme.
„Kannst du dich bitte gerade hinsetzen, dass kann man ja nicht mit ansehen!“, sagte er abschätzig und blickte mich genauso an, ich widerstand dem Instinkt ihm einfach die Zunge rauszustrecken, stattdessen ließ ich mich tiefer in den Stuhl sinken und legte meine Beine auf den Schreibtisch meines Vaters ab.
Zufrieden grinsend blickte ich in sein ungläubiges Gesicht.
„Tut, mit Leid, was hatten Sie gesagt?“, fragte ich ihn scheinheilig nach.
Missmutig schaute er auf meine Pose.
„Und das soll gemütlich sein?“,
„Ja ist sie!“, sagte ich trotzig, gerade weil sie alles andere als bequem war und ich ihm diese Tatsache ganz bestimmt nicht unter die Nase reibe!
„Das wir uns klar verstehen Bella…“
„Ach nennen sie mich doch Isabella!“
„…Gut, Isabella, ich werde dir jetzt mal erklären wie das Ganze ablaufen wird… Also, deine "I´m-daddys-little-girl-Masche" wird bei mir nicht funktionieren, also brauchst du es nicht erst versuchen! Du wirst dich in der Öffentlichkeit benehmen, das beihnaltet auch in Situationen in denen ich dich küsse, wirst du dich nicht zurückziehen und ihn erwiedern.
Ich weiß, dass du nicht viel Erfahrungen in Bezug auf Männern sammeln konntest, deshalb werden wir bis zur Hochzeitsnacht warten mit allen Sex bezogenen Handlungen.
Du wirst einen Privatlehrer bekommen, sodass du deinen Highschoolabschluss machen kannst, danach wirst du ein College in der Nähe besuchen. Und, ach ja, morgen werde ich geschäftlich in Brooklyn zu tun haben, danach werde ich dich dort meinen besten Freunden als meine Verlobte vorstellen.
Du wirst still sein und immer nur brav nicken, verstanden?“
Ich blickte ihn verdutzt an. „Was meinst du mit >I´m-daddys-little-girl-Masche<?“ Das war das einzige was ich von seinem Vortrag behalten konnte, bzw. behalten wollte.
„Ich kenne so kleine verwöhnte Mädchen wie dich, ihr meint ihr bekommt mit ein wenig betteln und Daddy’s Kreditkarte alles was ihr wollt. Doch das zieht bei mir nicht, verstanden?“
Mühselig zwang ich mir ein Lächeln auf und nickte. Für was hält der sich?
„So, morgen wird dich mein Chauffeur um 13.00 Uhr abholen, lass ihn gefälligst nicht warten. Ich erwarte morgen bei meinen Freunden das beste Benehmen von dir, verstanden?!“
Wütend blitzte ich ihn an, er behandelte mich wie eine Puppe, ein Spielzeug, das man sich mal eben zurecht biegen kann! In dem Moment hatte ich einen meiner genialen Momente.
Fies grinsend antwortete ich:
„Habe ich, keine Angst, ich werde mich ganz so verhalten wie du es von mir erwartest!“
Jaaa… ich werde ganz und gar Daddy’s Girl sein!
„Was soll das heißen? Jetzt, da ich bald Entscheidungen treffen kann, gibst du mich einfach weiter? Das du mich weiter kontrollieren, überwachen kannst?“ Gegen Ende schrie ich und stand wütend auf, schwer atmend stützte ich meine Hände auf dem Schreibtisch ab und blitzte ihn wütend an. Für wen hält er sich?
„Das verstehst du falsch, ich…“ Wütend unterbrach ich ihn:
„Wer?“
„Wie bitte?“ „
Wen soll ich heiraten?“
Ernst schaute er mich an, sprach somit eine Warnung aus und ließ seinen Blick an eine Stelle neben mich schweifen. Verwirrt folgte ich seinem Blick und blickte in das Gesicht von Mr. Cullen, der mich abschätzend anschaute. Oh, der war ja auch noch da… shit! Wie peinlich der hat ja meinen ganzen Wutausbr… Moment mal…
„ER?“, fragte ich fassungslos und schaute zu meinem Vater, er nickte einmal und schloss die Augen, ehe er weiter sprach.
„Er ist ein anständiger Mann –er führt kein ausschweifendes Leben wie manch anderer- und zeigt außerdem Interesse an dir… und… und er hat auch die nötigen Mittel… Bella er ist unsere letzte Chance!“ Gegen Ende wirkte er so verzweifelt, dass ich mir den Kommentar über das >>Interesse an mir<< verkniff.
„Was meinst du mit >unsere letzte Chance<?“
„Bella, wir haben Schulden, sehr hohe… besser gesagt wir sind bankrott. Und Edward…“
„Und ich bin dazu in der Lage das zu ändern.“ Verdutzt schaute ich ihn an.
„Ach so… das ändert natürlich die Lage!“, sagte ich mit einem sarkastischem Tonfall, doch den musste mein Vater wohl überhört haben.
„Wirklich?“ sagte er hoffnungsvoll, aus dem Augenwinkel bemerkte ich wie Mr. Cullen mit einem Lächeln den Kopf schüttelte.
„Natürlich, ich dachte schon du wolltest mich nur aus Überfürsorge weitergeben, dass du dir sicher sein kannst das es mir gut geht. Doch es ist ja noch so viel besser! Du verkaufst mich! Deine eigene Tochter, wie viel war ich Wert? Eine Millionen? Vielleicht zwei? Na los, mich würde es brennend interessieren, wie viel ich wert war!“, sagte ich mit einem Ton, als würden wir über das Wetter reden.
Während mein Vater mich ungläubig anstarrte, begann Mr. Cullen vor sich hin zu glucksen.
„Ach, das finden sie also amüsant, Mr. Cullen? Sowie es aussieht teilen wir nicht den gleichen Sinn für Humor!“, zischte ich ihm trocken zu, er verstummte doch er grinste immer noch.
„Glaub mir an meiner Stelle würdest du genauso lachen!“
„Ich kann mich nicht erinnern Ihnen das Du angeboten zu haben.“
„Oh, aber es würde doch sehr seltsam sein wenn ich meine Verlobte sieze!“
„Stimmt, doch um in diese Situation zu kommen, müsste man doch erst eine Verlobte haben?“, erwiderte ich bissig.
„Versuchen Sie es doch in einer Vermittlungsargentur, wie jeder normale Mensch!“
„Nun, was, wenn ich nicht normal sein möchte?“
„Glauben sie mir, das gelingt Ihnen sehr gut!“
Immer noch entspannt und vor sich her grinsend saß er da, während ich kurz vor dem explodieren war.
„Nun, wir sollten so bald wie möglich die Verlobung bekannt geben. Natürlich brauchen wir noch eine passende Vorgeschichte für die Presse… ach ja, die Verlobungsfeier und die Hochzeit gehen natürlich auf meine Kosten und werden von meiner Mutter und meiner Schwester organisiert. Wir sollten die Verlobungsfeier an einem Freitag stattfinden lassen und die Hoch…“
„Ich hab verdammt noch mal nicht zugesagt!“ schrie ich und stand zum wiederholtenmale auf, nur diesmal gab der Stuhl ein quietschendes Geräusch von sich als er zurückgeschoben wurde.
„Isabella Marie Swan, ich kann verstehen das du wütend bist, aber hüte deine Zunge. Ich möchte dich nie wieder fluchen hören!“, sagte mein Vater tadelnd, ich blitzte ihn traurig an.
„Ich glaube nicht das du mich verstehst, Charlie. Denn sonst würdest du mich nicht an den Höchstbietenden verkaufen! Du nimmst keine Rücksicht auf mich, das mit den Schulden bekommen wir in den Griff, wir treten auf die Bremse verkaufen alles. Doch bitte tu mir das nicht an!“
Vorwurfsvoll schaute ich ihn an, traurig schaute er zu mir hoch, da er immer noch saß.
„Kleines, es geht nicht anderes. Weißt du was passiert, wenn man zu viel Schulden bei den falschen Leuten hat?“
„Du hast die Schulden nicht bei der Bank?“
„Dort auch… Schätzchen, es geht nicht um ein paar Millionen, es geht um ganze zwei Milliarden. Glaub mir, wir sind beide in Gefahr, wenn die Schulden nicht rechtzeitig beglichen werden. Schatz du musst das für mich tun… für uns tun!“ Er blickte mir intensiv in die Augen, eine stille Aufforderung, ich blickte ihm genauso starr in die Augen.
Seine Reaktion… ich konnte mir nicht helfen… sie kam mir so falsch vor, irgendetwas stimmte da nicht. Ich ließ mich in auf den Stuhl fallen und blickte meinen Vater skeptisch an. Mein Vater war ein guter Lügner, doch bisher hat er mich noch nie angelogen. Wieso sollte er das überhaupt tun? Es klang alles logisch, doch ich hatte dieses Gefühl... hier passte etwas ganz und gar nicht…
„Gut, ich verspreche das ich ihn heiraten werde…“ Ich sah wie sich mein Vater erleichternd seufzend zurücklehnte
„…wenn du versprichst, das dass hier Gesagte der vollen Wahrheit entspricht.“
Sofort spannte er sich an, seine Maske bröckelte für einen kutzen Moment und das pure Entsetzen konnte man auf seinem Gesicht ablesen.
„Du weißt das ich meine Versprechen halte, tust du es auch?“ Herausfordernd schaute ich ihn an, meine Augen waren starr auf seine gerichtet und blickten sie kalt an. Er brach den Augenkontakt ab und blickte auf seine Hände herunter, er räusperte sich und ich konnte mitverfolgen wie er seine selbstsichere Maske aufsetzte. Er schaute wieder auf und sah mir in die Augen.
„Ich kann dir versprechen, dass das alles die Wahrheit ist!“ Ich glaubte ihm kein Wort, doch ich hielt meine Versprechen.
„Nun, da du dich entschlossen hast mich zu heiraten, sollten wir uns wohl besser kennen lernen, oder?“ gab nun auch Edward von sich –man hörte deutlich ein Lächeln heraus-, doch ich ignorierte ihn und starrte meinen Vater weiter nieder… noch ein wenig und er würde mit der Wahrheit herausplatzen…
„Charlie, würdest du uns bitte alleine lassen?“ Schnell rappelte sich der Genannte auf und stürmte geradezu aus dem Büro.
Schmollend blickte ich ihm hinterher, Mist, fast hatte ich ihn soweit. Ein Lachen riss mich aus den Gedanken, mit angehobenen Augenbrauen blickte ich in das Gesicht von meinem Verlobten.
Bäh, wie sich das schon anhörte. Verlobter.
„Was findest du wieder so witzig?“, fuhr ich ihn an, daraufhin verstärkte sich sein Lachen. Augen rollend erhob ich mich, das musste ich mir nicht antun, und ging Richtung Tür. Doch keine zwei Schritte später wurde ich von einer Hand zurückgezogen, fragend blickte ich zurück und sah einen Edward Cullen, der nicht mehr lachte… eher das Gegenteil war der Fall!
„Wo wolltest du hin?“, fragte er ruhig, doch seine Augenbrauen waren zusammen gezogen und in seinen Augen blitze es geradezu.
„In mein Zimmer, ich wollte sie in Ruhe fertig lachen lassen!“, sagte ich spöttisch und befreite meinen Arm uns seinem Griff.
„Das wird dann wohl nicht mehr nötig sein…“ Seine Mine war hart, doch ich sah in seinen Augen die Wut. Gut so. Dann bin ich wenigstens nicht die Einzige!
„…setzen wir uns doch wieder!“
Widerwillig setze ich mich auf den Stuhl und verschränkte meine Arme.
„Kannst du dich bitte gerade hinsetzen, dass kann man ja nicht mit ansehen!“, sagte er abschätzig und blickte mich genauso an, ich widerstand dem Instinkt ihm einfach die Zunge rauszustrecken, stattdessen ließ ich mich tiefer in den Stuhl sinken und legte meine Beine auf den Schreibtisch meines Vaters ab.
Zufrieden grinsend blickte ich in sein ungläubiges Gesicht.
„Tut, mit Leid, was hatten Sie gesagt?“, fragte ich ihn scheinheilig nach.
Missmutig schaute er auf meine Pose.
„Und das soll gemütlich sein?“,
„Ja ist sie!“, sagte ich trotzig, gerade weil sie alles andere als bequem war und ich ihm diese Tatsache ganz bestimmt nicht unter die Nase reibe!
„Das wir uns klar verstehen Bella…“
„Ach nennen sie mich doch Isabella!“
„…Gut, Isabella, ich werde dir jetzt mal erklären wie das Ganze ablaufen wird… Also, deine "I´m-daddys-little-girl-Masche" wird bei mir nicht funktionieren, also brauchst du es nicht erst versuchen! Du wirst dich in der Öffentlichkeit benehmen, das beihnaltet auch in Situationen in denen ich dich küsse, wirst du dich nicht zurückziehen und ihn erwiedern.
Ich weiß, dass du nicht viel Erfahrungen in Bezug auf Männern sammeln konntest, deshalb werden wir bis zur Hochzeitsnacht warten mit allen Sex bezogenen Handlungen.
Du wirst einen Privatlehrer bekommen, sodass du deinen Highschoolabschluss machen kannst, danach wirst du ein College in der Nähe besuchen. Und, ach ja, morgen werde ich geschäftlich in Brooklyn zu tun haben, danach werde ich dich dort meinen besten Freunden als meine Verlobte vorstellen.
Du wirst still sein und immer nur brav nicken, verstanden?“
Ich blickte ihn verdutzt an. „Was meinst du mit >I´m-daddys-little-girl-Masche<?“ Das war das einzige was ich von seinem Vortrag behalten konnte, bzw. behalten wollte.
„Ich kenne so kleine verwöhnte Mädchen wie dich, ihr meint ihr bekommt mit ein wenig betteln und Daddy’s Kreditkarte alles was ihr wollt. Doch das zieht bei mir nicht, verstanden?“
Mühselig zwang ich mir ein Lächeln auf und nickte. Für was hält der sich?
„So, morgen wird dich mein Chauffeur um 13.00 Uhr abholen, lass ihn gefälligst nicht warten. Ich erwarte morgen bei meinen Freunden das beste Benehmen von dir, verstanden?!“
Wütend blitzte ich ihn an, er behandelte mich wie eine Puppe, ein Spielzeug, das man sich mal eben zurecht biegen kann! In dem Moment hatte ich einen meiner genialen Momente.
Fies grinsend antwortete ich:
„Habe ich, keine Angst, ich werde mich ganz so verhalten wie du es von mir erwartest!“
Jaaa… ich werde ganz und gar Daddy’s Girl sein!
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