Böse grinsend zupfte ich an meinen Zöpfen herum, zufrieden betrachtete
ich mein Werk im Spiegel. Als Edward gestern endlich gegangen war, hatte
ich alles für heute vorbereitet! Tja, ich lass mir so was von DEM DA
ganz sicher nicht gefallen!
Ich hatte ja wohl genug Zugeständnisse gemacht, ich bin ja diejenige die ihn heiraten muss. Ich sollte mit meinem Vater darüber reden, ob ich mich nach der Heirat einfach scheiden lassen könnte… Das ist auf jeden Fall die Überlegung wert!
Ich seufzte einmal tief und strich über meinen Faltenrock. Ich hatte die alte Schuluniform des Internates an. Da sie von einem römisch-katholischen Internat stammt, sah es auch entsprechend aus… der graue, bis über die Knie lange Faltenrock und die hochgeschlossene weiße Bluse mit dem ebenfalls grauen Blaser lässt darauf schließen, dass ich wohl weit unter 18 bin...
Aber wütend kann er ja nicht werden, ich wollte doch nur seinen Erwartungen gerecht werden! Und ich finde, ich komme einem Daddy’s-Girl-Idealbild sehr nahe! Bei dem Gedanken musste ich einfach grinsen, hatte er nicht erwähnt, dass seine besten Freunde dabei sein werden?
Was die wohl zu seiner minderjährigen Verlobten sagen werden? Das könnte sehr amüsant werden…
20 Minuten später stand ich vor einem Café. Verdammt, wir Essen in der Öffentlichkeit? Ich hatte darauf gesetzt, dass wir ganz Intim bei seinen Freunden Essen.
Oh Gott, bitte tu mir den Gefallen und lass niemand dort drin sein den ich kenne! Das bist du mir nach dieser Hochzeitsache mehr als schuldig! Nach einem tiefen Atemzug trat ich in das Café ein, sofort lagen alle Augen auf mir, was auch nicht verwunderlich ist.
Ich presste meine Tasche in dem ich Ersatzkleidung und Schuhe dabei hatte näher an meinen Körper. Ich blickte mich um und entdeckte Edward in der anderen Ecke des Cafés, und anscheinend hatte er mich auch erblickt, denn er blickte so geschockt aus der Wäsche wie… nein, dafür gab es keinen Vergleich! Neben ihm saßen vermutlich ein Paar, denn der große, schwarzgelockte, eher bullige Mann hatte seinen Arm auf die Schultern der Blondine gelegt.
Gegenüber von ihnen, und mit dem Rücken zur mir, saßen zwei weitere Personen, beide hatten ihr Gesicht zu mir gewandt, der eine war groß und hatte blonde Locken während die andere eher klein war und kurze schwarze abstehende Haare hatte.
Aber einen Moment mal, der Blonde… war das nicht Jasper Withlock? Shit! Danke Gott, lieb dich auch, verdammt noch mal! Ich ließ mir nichts anmerken und schritt auf sie zu:
„Eddy, Schatz!“, quietschte ich, aber nur so laut, dass seine Freunde dies mitbekamen und der Nachbartisch. Ich wollte mich ja nicht mehr als notwendig blamieren!
„Isabella? Was… Wie siehst du aus?“, fragte er geschockt, ich setzte mich gemütlich auf den Stuhl neben Jasper, zwar war ich so direkt gegenüber von Cullen, aber das ignorierte ich geflissentlich.
„Hey, Jasper! Schön dich wieder zu sehen! Na wie war Rom?“, wandte ich mich nun an Jasper, der öftersmal im Internat vorbeischaute, da seine Schwester –und eine gute Freundin von mir- auch dort abgeschoben wurde.
„Ja, war schön! Danke der Nachfrage, Bella.“, sagte er und zog mich in eine unerwartete Umarmung.
„Was soll das werden?“, flüsterte er währenddessen in mein Ohr.
„Erzähl ich dir später!“, meinte ich daraufhin nur und zog mich zurück. Jasper und ich sind nicht unbedingt befreundet, aber da ich ja gut mit seiner Schwester auskomme, wird er mir unter Umständen helfen…
„Isabella? Können wir uns kurz unterhalten?“, zischte Edward mir durch seine zusammengebissenen Zähnen zu.
„Aber, aber Schatz, willst du mir nicht erst deine Freunde vorstellen?“, fragte ich süßlich und tat so als hätte ich die Wut gar nicht in seiner Stimme gehört.
„Natürlich, Alice Withlock, neben ihrem Ehemann Jasper –den du allem Anschein nach schon kennst- und natürlich die bezaubernde Rosalie mit ihrem Mann und meinem Bruder Emmett Cullen.
So ihr alle habt wohl mitbekommen, dass das Isabella Swan meine Zukünftige ist, noch Fragen? –Nein? Gut, Isabella, kommst du nun?“
Lächelnd schaute ich zu ihm hoch, da er schon aufgestanden war und schüttelte kindlich kichernd den Kopf.
„Aber Eddie, das wäre unhöflich! Ich möchte mich noch ein wenig mit deinen Freunden unterhalten!“, sagte ich wieder einmal ein paar Oktaven höher als normal.
„Über was hattet ihr geredet bevor ich kam?“,fragte ich gespielt neugierig.
„Nun, ähm… über den Bürgermeister, er hatte wohl bei den Wahlen betrogen und…“
„Was ein Schummler?“, rief ich dazwischen.
„Sowas auch… aber egal, Politik ist so was von langweilig!“, gähnte ich und hörte das Kichern von Jasper, mit angehobenen Brauen blickte er mich an.
„Seit wann findest du Politik langweilig, wir hatten doch letztens erst über… AU!“ Ich hatte ihn unter dem Tisch getreten, wenn der so weiter macht, zerstört er noch meinen Plan!
„Ach, hatten wir? Kann mich gar nicht daran erinnern!“, kicherte ich und schaute wieder zu Edward hoch und... oh!
Er sah… wütend aus! Dann packte er mich am Arm und zog mich ruckartig hoch:
„Du. Kommst. Jetzt. Mit!“, presste er raus und zog mich unsanft hinter sich her, er zog mich zur Herrentoilette und schubste mich regelrecht da rein.
„Hey, hättest du nicht mit mir in der Damentoilette reden können?“, fragte ich und rieb mir schmollend den Arm.
„Sehe ich aus wie ein Mädchen?“, fragte er mit einem ganz kleinem Lächeln, daraufhin blitzte ich ihn an:
„Ah, aber ich sehe wohl aus wie ein Junge!“, gab ich trotzig von mir, daraufhin schüttelt er grinsend den Kopf.
„Was soll das alles Isabella?“, fragte er wieder ernst, ich verdrehte die Augen.
„Was soll was?“, erwiderte ich, seufzend lehnte er sich gegen eine Kabine, während ich ihm angespannt gegenüber stand. Ich glaube das wird Ärger geben…
„Na dein Aufzug! Willst du mich absichtlich blamieren?!“
Und flutsch, mein Herz ist mir soeben in die Hose gerutscht. Er stand schnaufend und mit geballten Händen vor mir, und das sah sehr, sehr angsteinflösend aus. Vor allem da seine Wut gegen mich gerichtet war…
Ich hatte ja wohl genug Zugeständnisse gemacht, ich bin ja diejenige die ihn heiraten muss. Ich sollte mit meinem Vater darüber reden, ob ich mich nach der Heirat einfach scheiden lassen könnte… Das ist auf jeden Fall die Überlegung wert!
Ich seufzte einmal tief und strich über meinen Faltenrock. Ich hatte die alte Schuluniform des Internates an. Da sie von einem römisch-katholischen Internat stammt, sah es auch entsprechend aus… der graue, bis über die Knie lange Faltenrock und die hochgeschlossene weiße Bluse mit dem ebenfalls grauen Blaser lässt darauf schließen, dass ich wohl weit unter 18 bin...
Aber wütend kann er ja nicht werden, ich wollte doch nur seinen Erwartungen gerecht werden! Und ich finde, ich komme einem Daddy’s-Girl-Idealbild sehr nahe! Bei dem Gedanken musste ich einfach grinsen, hatte er nicht erwähnt, dass seine besten Freunde dabei sein werden?
Was die wohl zu seiner minderjährigen Verlobten sagen werden? Das könnte sehr amüsant werden…
20 Minuten später stand ich vor einem Café. Verdammt, wir Essen in der Öffentlichkeit? Ich hatte darauf gesetzt, dass wir ganz Intim bei seinen Freunden Essen.
Oh Gott, bitte tu mir den Gefallen und lass niemand dort drin sein den ich kenne! Das bist du mir nach dieser Hochzeitsache mehr als schuldig! Nach einem tiefen Atemzug trat ich in das Café ein, sofort lagen alle Augen auf mir, was auch nicht verwunderlich ist.
Ich presste meine Tasche in dem ich Ersatzkleidung und Schuhe dabei hatte näher an meinen Körper. Ich blickte mich um und entdeckte Edward in der anderen Ecke des Cafés, und anscheinend hatte er mich auch erblickt, denn er blickte so geschockt aus der Wäsche wie… nein, dafür gab es keinen Vergleich! Neben ihm saßen vermutlich ein Paar, denn der große, schwarzgelockte, eher bullige Mann hatte seinen Arm auf die Schultern der Blondine gelegt.
Gegenüber von ihnen, und mit dem Rücken zur mir, saßen zwei weitere Personen, beide hatten ihr Gesicht zu mir gewandt, der eine war groß und hatte blonde Locken während die andere eher klein war und kurze schwarze abstehende Haare hatte.
Aber einen Moment mal, der Blonde… war das nicht Jasper Withlock? Shit! Danke Gott, lieb dich auch, verdammt noch mal! Ich ließ mir nichts anmerken und schritt auf sie zu:
„Eddy, Schatz!“, quietschte ich, aber nur so laut, dass seine Freunde dies mitbekamen und der Nachbartisch. Ich wollte mich ja nicht mehr als notwendig blamieren!
„Isabella? Was… Wie siehst du aus?“, fragte er geschockt, ich setzte mich gemütlich auf den Stuhl neben Jasper, zwar war ich so direkt gegenüber von Cullen, aber das ignorierte ich geflissentlich.
„Hey, Jasper! Schön dich wieder zu sehen! Na wie war Rom?“, wandte ich mich nun an Jasper, der öftersmal im Internat vorbeischaute, da seine Schwester –und eine gute Freundin von mir- auch dort abgeschoben wurde.
„Ja, war schön! Danke der Nachfrage, Bella.“, sagte er und zog mich in eine unerwartete Umarmung.
„Was soll das werden?“, flüsterte er währenddessen in mein Ohr.
„Erzähl ich dir später!“, meinte ich daraufhin nur und zog mich zurück. Jasper und ich sind nicht unbedingt befreundet, aber da ich ja gut mit seiner Schwester auskomme, wird er mir unter Umständen helfen…
„Isabella? Können wir uns kurz unterhalten?“, zischte Edward mir durch seine zusammengebissenen Zähnen zu.
„Aber, aber Schatz, willst du mir nicht erst deine Freunde vorstellen?“, fragte ich süßlich und tat so als hätte ich die Wut gar nicht in seiner Stimme gehört.
„Natürlich, Alice Withlock, neben ihrem Ehemann Jasper –den du allem Anschein nach schon kennst- und natürlich die bezaubernde Rosalie mit ihrem Mann und meinem Bruder Emmett Cullen.
So ihr alle habt wohl mitbekommen, dass das Isabella Swan meine Zukünftige ist, noch Fragen? –Nein? Gut, Isabella, kommst du nun?“
Lächelnd schaute ich zu ihm hoch, da er schon aufgestanden war und schüttelte kindlich kichernd den Kopf.
„Aber Eddie, das wäre unhöflich! Ich möchte mich noch ein wenig mit deinen Freunden unterhalten!“, sagte ich wieder einmal ein paar Oktaven höher als normal.
„Über was hattet ihr geredet bevor ich kam?“,fragte ich gespielt neugierig.
„Nun, ähm… über den Bürgermeister, er hatte wohl bei den Wahlen betrogen und…“
„Was ein Schummler?“, rief ich dazwischen.
„Sowas auch… aber egal, Politik ist so was von langweilig!“, gähnte ich und hörte das Kichern von Jasper, mit angehobenen Brauen blickte er mich an.
„Seit wann findest du Politik langweilig, wir hatten doch letztens erst über… AU!“ Ich hatte ihn unter dem Tisch getreten, wenn der so weiter macht, zerstört er noch meinen Plan!
„Ach, hatten wir? Kann mich gar nicht daran erinnern!“, kicherte ich und schaute wieder zu Edward hoch und... oh!
Er sah… wütend aus! Dann packte er mich am Arm und zog mich ruckartig hoch:
„Du. Kommst. Jetzt. Mit!“, presste er raus und zog mich unsanft hinter sich her, er zog mich zur Herrentoilette und schubste mich regelrecht da rein.
„Hey, hättest du nicht mit mir in der Damentoilette reden können?“, fragte ich und rieb mir schmollend den Arm.
„Sehe ich aus wie ein Mädchen?“, fragte er mit einem ganz kleinem Lächeln, daraufhin blitzte ich ihn an:
„Ah, aber ich sehe wohl aus wie ein Junge!“, gab ich trotzig von mir, daraufhin schüttelt er grinsend den Kopf.
„Was soll das alles Isabella?“, fragte er wieder ernst, ich verdrehte die Augen.
„Was soll was?“, erwiderte ich, seufzend lehnte er sich gegen eine Kabine, während ich ihm angespannt gegenüber stand. Ich glaube das wird Ärger geben…
„Na dein Aufzug! Willst du mich absichtlich blamieren?!“
Und flutsch, mein Herz ist mir soeben in die Hose gerutscht. Er stand schnaufend und mit geballten Händen vor mir, und das sah sehr, sehr angsteinflösend aus. Vor allem da seine Wut gegen mich gerichtet war…
„Ähm… wie kommst du denn darauf?“ fragte ich mit einem gekünstelten
Lachen, mit einem mal kam mir dieser Plan so gar nicht genial vor…
„Was ich damit meine? Blick an dir herunter! Du siehst wie eine verschüchterte Fünfzehnjährige aus, was sollte das nun? Ich dachte wir wären uns einig!“, brüllte er mich an.
Hatte ich eben erwähnt das mir mein Herz in dir Hose gerutscht sei?
Nun, es war wieder an seinem richtigen Platz und pumpte so schnell, dass ich mir sicher sein konnte, das mein Gesicht schon rot angelaufen war. Vor Wut.
„Einig?“, kreischte ich. „IHR wart euch einig, du und mein Vater! Was ich davon halte war euch egal, bzw. dir! Hauptsache du bekommst das was du willst, oder? Dir geht es am Arsch vorbei, dass es andere verletzen könnte, du hast die Situation von meinem Vater ausgenutzt und dann behauptest du allen ernstes wir wären uns einig gewesen!“ Nach meiner Rede versuchte ich schnell meine hastigen Atemzüge wieder unter Kontrolle zu bekommen, während ich tunlichst vermied ihn anzusehen.
„Stimmt, du hast Recht.“
„Ehrlich?“, blickte ich verdattert auf, bis ich bemerkte, dass das viel zu überrascht klang und fügte noch hinzu:
„Ich meine, natürlich habe ich Recht, also lösen wir die ganze Verlobungsgeschichte auf?“, fragte ich hoffnungsvoll, doch sein unheilvolles zusammenziehen seiner Augenbrauen machte meine Hoffnung schnell zunichte.
„Nein, es gab einen Grund warum ich dich ausgewählt habe…“
„Einen Grund?“, unterbrach ich ihn.
„…Ja, hättest du die Güte mich nicht zu unterbrechen? –Gut. Also was ich eigentlich sagen wollte ist, du hattest Recht mit deinem Einwand das wir zwei nichts miteinander geklärt hätten, sondern nur ich und dein Vater.
Damit hattest du Recht, aber mit dem Rest… aber was kann ich schon dagegen sagen, mit den Informationen die dir zur Verfügung stehen, kannst du nur zu dem Schluss kommen, dass ich der Böse bin.“, seufzte er und strich mit seinen Fingern durch die Haare.
Ich war verwirrt. Und skeptisch, aber vor allem verwirrt. Für einen Moment fragte ich mich wirklich, wer nun die Schuld trägt, mein Vater oder Mr. Cullen.
Doch schnell schüttelte ich den Gedanken ab. Nein, das hier ist alles Edwards Schuld!
„Sie haben Nerven!“, keifte ich ihn an.
„Bitte was? Sind wir wieder beim Sie?“, fragte er amüsiert. Diese Aussage ignorierend sprach ich weiter:
„Mein Vater hatte keine Wahl , er musste diesen Deal eingehen und Sie versuchen mich zu überzeugen das mein Dad hier an allem Schuld hat!?“, wieder einmal blitze ich ihn böse an, für was hält er sich eigentlich?
„Ja das versuche ich.“, meinte er schlicht mit einer angehoben Augenbraue.
„Sie… Sie… Sie sind…“, fing ich überrumpelt an zu stottern, ich war darauf vorbereitet gewesen, das er Alles abstreiten würde, doch das er so unverschämt war und das einfach so zu gibt!
„Argh!“, rief ich aus und trat gegen eine Toilettenkabine, froh darüber, das anscheinend niemand hier war.
Blufft er, oder war da mehr dran? Schon im Büro meines Vaters hatte ich die Ahnung, dass etwas nicht stimmt, und Edward nährte diesen Verdacht mit seinen Aussagen… konnte ich dem glauben?
Er war bisher immer ehrlich mit mir gewesen… dass glaubte ich jedenfalls!
„Außerdem hatte dein Vater die Wahl.“
„Ach hatte er die?“, fragte ich skeptisch.
„Ja, zwischen dem hier…“, er wedelte mit seiner Hand zwischen mir und ihm,
„und der Wahrheit.“ Mit angehoben Augenbrauen blickte ich ihn an:
„Der Wahrheit?“, fragte ich nochmals nach, da er nicht weiter sprach.
„Genau, der Wahrheit“, meinte er weiter geheimnisvoll.
„Und was ist die Wahrheit?“, fragte ich genervt und neugierig weiter nach.
„Finde es heraus!“, grinste er nur.
Brodelnd stand ich vor ihm, ich wollte gerade mit einer
Fluch-Arie beginnen, als er wieder zu sprechen anfing:
„Wir sollten wirklich nochmals reden, bevor ich dich nochmals auf meine Freunde loslasse“, meinte er nachdenklich.
„Ich besorge dir nur schnell anständige Sachen, dann lass uns essen gehen!“ Er wandte sich gerade zum gehen, als mir einfiel das ich ja die Ersatzkleidung dabei hatte:
„Ist nicht nötig, ich hab selbst was zum Wechseln dabei!“, stoppte ich ihn und hob meine Tasche hoch.
Skeptisch musterte er mich:
„Keine Sorge, es ist normale Kleidung!“ Ich rollte genervt mit den Augen, doch er sah immer noch nicht überzeugt aus.
„Lass mich mal sehen!“
„Bitte, was?“
„Ich will deine Klamotten sehen“ Mit gerunzelter Stirn blickte ich ihn an:
„Wieso?“, fragte ich ihn.
„Als ich dir das letzte Mal freie Hand überlassen hatte, kam das raus!“ Mit einer Handbewegung zeigte er auf mein heutiges Outfit. Na ja, ich gebe es nicht gern zu, aber irgendwo hat er schon Recht…
„Gut“, seufzte ich geschlagen und überreichte ihm meine Handtasche.
Triumphiernd lächelnd öffnete er meine Tasche und zog meine Jeans mit T-shirt heraus.
„Nun…“ Verstimmt begutachtete er die Kleidungsstücke in seinen Händen.
„Es wäre nicht unbedingt meine erste Wahl, aber für den Moment akzeptabel“, meinte er und reichte mir die Kleidungsstücke zurück.
Böse Wörter vor mich hingrummelnd machte ich mich auf den Weg zur Tür.
„Wo denkst du, gehst du hin?“, fragte Edward mit unterdrückter Wut in der Stimme. Man(n)! Wenn der so weiter macht, bekomme ich von seinen Stimmungsschwankungen ein Schleudertrauma!
„Zur Damentoilette. Mich umziehen.“, gab ich schlicht von mir, keine Ahnung warum ich ihm das sagte, denn es ging ihn im Grunde gar nichts an!
Ruckartig wurde ich von einer Hand zurückgezogen, bevor ich mit meiner Hand dir Türklinke erreichen konnte.
„Was zum…“, murmelte ich als ich versuchte mich aus Edwards schmerzendem Griff zu befreien.
„Das. Wirst. Du. Nicht. Tun!“ Er… sah angsteinflößend aus mit seinem vor Wut verzerrtem Gesicht und der pochenden Ader an seiner Schläfe, doch ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen. Mir ist ja inzwischen aufgefallen, wie schnell sich seine Gefühle von einem extrem zum anderen ändern können…
„Wieso nicht? Ich glaube mit den Klamotten willst du nicht mit mir gesehen werden, sowie ich nicht in ihnen gesehen werden möchte.“
„Du wirst dich hier umziehen!“
„Die Kabinen sind aber so eng und ich will nicht wissen was für widerliche Typen meinten im Stehen zu Pinkeln die ihr Zielvermögen durch ein paar Bier verloren haben…“ Angewidert verzog ich bei der Vorstellung das Gesicht.
„Du darfst dich genau hier umziehen!“ Sein Gesicht, dass vor wenigen Moment von Ärger durchzogen war, machte einem sadistischen Grinsen platz. Uhi… das sah glatt noch unheimlicher aus!
„Ich darf? Und was ist, wenn jemand rein kommt?“, fragte ich hysterisch, denn er sah nicht so aus, als ob er scherzte…
„Dann würde ich mich besser beeilen!“, meinte er nun sachlich und schaute mich auffordernd an.
Schockiert schaute ich ihn an, das ist doch nicht sein Ernst!
„Ich lass mir ganz bestimmt nicht von so einem Ekel wie dir vorschreiben wo ich… Ah!“ Mit einem Ruck hatte er mich mit seinem Körper an die Wand hinter mir genagelt. Ich spürte seinen Körper überall –das es mich für einen kurzen Augenblick ablenkte- und vor allem sein Atem, der unregelmäßig gegen meine Wange bließ.
„Ich sag dir einmal eins, Kleines… wenn ich sage, du sollst dich hier und jetzt vor meinen Augen ausziehen, meine ich das ernst. Und ich möchte das du in Zukunft meinen Anweisungen Folge leistest, ohne Beleidigungen und ohne Aufstand. Haben wir uns verstanden!?“
Hart schluckend dachte ich nach: Wenn ich jetzt zustimme, könnte ich ihn genauso gut widerstandslos heiraten, doch wenn ich nicht zustimme, bezweifle ich momentan, dass ich heil aus dieser Toilette raus komme.
Nun, Freiheit oder blaue Flecken… aber er würde mich doch nicht schlagen oder? Oh Gott, nein er würde nicht! Und wenn doch?
„Du würdest mich aber nicht schlagen, oder?“, fragte ich verunsichert und hoffte ich lenkte nicht wieder seine Wut auf mich.
„Ich denke nicht…“, flüsterte er in mein Ohr und so konnte ich nicht sein Gesicht sehen, ob er es ernst meinte oder nicht. Er richtete sich langsam auf, sodass ein wenig Abstand zwischen uns bestand. Schmunzelnd zog er mir die Haargummis aus den Haaren.
„So und nun zieh dich um.“
„Was ich damit meine? Blick an dir herunter! Du siehst wie eine verschüchterte Fünfzehnjährige aus, was sollte das nun? Ich dachte wir wären uns einig!“, brüllte er mich an.
Hatte ich eben erwähnt das mir mein Herz in dir Hose gerutscht sei?
Nun, es war wieder an seinem richtigen Platz und pumpte so schnell, dass ich mir sicher sein konnte, das mein Gesicht schon rot angelaufen war. Vor Wut.
„Einig?“, kreischte ich. „IHR wart euch einig, du und mein Vater! Was ich davon halte war euch egal, bzw. dir! Hauptsache du bekommst das was du willst, oder? Dir geht es am Arsch vorbei, dass es andere verletzen könnte, du hast die Situation von meinem Vater ausgenutzt und dann behauptest du allen ernstes wir wären uns einig gewesen!“ Nach meiner Rede versuchte ich schnell meine hastigen Atemzüge wieder unter Kontrolle zu bekommen, während ich tunlichst vermied ihn anzusehen.
„Stimmt, du hast Recht.“
„Ehrlich?“, blickte ich verdattert auf, bis ich bemerkte, dass das viel zu überrascht klang und fügte noch hinzu:
„Ich meine, natürlich habe ich Recht, also lösen wir die ganze Verlobungsgeschichte auf?“, fragte ich hoffnungsvoll, doch sein unheilvolles zusammenziehen seiner Augenbrauen machte meine Hoffnung schnell zunichte.
„Nein, es gab einen Grund warum ich dich ausgewählt habe…“
„Einen Grund?“, unterbrach ich ihn.
„…Ja, hättest du die Güte mich nicht zu unterbrechen? –Gut. Also was ich eigentlich sagen wollte ist, du hattest Recht mit deinem Einwand das wir zwei nichts miteinander geklärt hätten, sondern nur ich und dein Vater.
Damit hattest du Recht, aber mit dem Rest… aber was kann ich schon dagegen sagen, mit den Informationen die dir zur Verfügung stehen, kannst du nur zu dem Schluss kommen, dass ich der Böse bin.“, seufzte er und strich mit seinen Fingern durch die Haare.
Ich war verwirrt. Und skeptisch, aber vor allem verwirrt. Für einen Moment fragte ich mich wirklich, wer nun die Schuld trägt, mein Vater oder Mr. Cullen.
Doch schnell schüttelte ich den Gedanken ab. Nein, das hier ist alles Edwards Schuld!
„Sie haben Nerven!“, keifte ich ihn an.
„Bitte was? Sind wir wieder beim Sie?“, fragte er amüsiert. Diese Aussage ignorierend sprach ich weiter:
„Mein Vater hatte keine Wahl , er musste diesen Deal eingehen und Sie versuchen mich zu überzeugen das mein Dad hier an allem Schuld hat!?“, wieder einmal blitze ich ihn böse an, für was hält er sich eigentlich?
„Ja das versuche ich.“, meinte er schlicht mit einer angehoben Augenbraue.
„Sie… Sie… Sie sind…“, fing ich überrumpelt an zu stottern, ich war darauf vorbereitet gewesen, das er Alles abstreiten würde, doch das er so unverschämt war und das einfach so zu gibt!
„Argh!“, rief ich aus und trat gegen eine Toilettenkabine, froh darüber, das anscheinend niemand hier war.
Blufft er, oder war da mehr dran? Schon im Büro meines Vaters hatte ich die Ahnung, dass etwas nicht stimmt, und Edward nährte diesen Verdacht mit seinen Aussagen… konnte ich dem glauben?
Er war bisher immer ehrlich mit mir gewesen… dass glaubte ich jedenfalls!
„Außerdem hatte dein Vater die Wahl.“
„Ach hatte er die?“, fragte ich skeptisch.
„Ja, zwischen dem hier…“, er wedelte mit seiner Hand zwischen mir und ihm,
„und der Wahrheit.“ Mit angehoben Augenbrauen blickte ich ihn an:
„Der Wahrheit?“, fragte ich nochmals nach, da er nicht weiter sprach.
„Genau, der Wahrheit“, meinte er weiter geheimnisvoll.
„Und was ist die Wahrheit?“, fragte ich genervt und neugierig weiter nach.
„Finde es heraus!“, grinste er nur.
Brodelnd stand ich vor ihm, ich wollte gerade mit einer
Fluch-Arie beginnen, als er wieder zu sprechen anfing:
„Wir sollten wirklich nochmals reden, bevor ich dich nochmals auf meine Freunde loslasse“, meinte er nachdenklich.
„Ich besorge dir nur schnell anständige Sachen, dann lass uns essen gehen!“ Er wandte sich gerade zum gehen, als mir einfiel das ich ja die Ersatzkleidung dabei hatte:
„Ist nicht nötig, ich hab selbst was zum Wechseln dabei!“, stoppte ich ihn und hob meine Tasche hoch.
Skeptisch musterte er mich:
„Keine Sorge, es ist normale Kleidung!“ Ich rollte genervt mit den Augen, doch er sah immer noch nicht überzeugt aus.
„Lass mich mal sehen!“
„Bitte, was?“
„Ich will deine Klamotten sehen“ Mit gerunzelter Stirn blickte ich ihn an:
„Wieso?“, fragte ich ihn.
„Als ich dir das letzte Mal freie Hand überlassen hatte, kam das raus!“ Mit einer Handbewegung zeigte er auf mein heutiges Outfit. Na ja, ich gebe es nicht gern zu, aber irgendwo hat er schon Recht…
„Gut“, seufzte ich geschlagen und überreichte ihm meine Handtasche.
Triumphiernd lächelnd öffnete er meine Tasche und zog meine Jeans mit T-shirt heraus.
„Nun…“ Verstimmt begutachtete er die Kleidungsstücke in seinen Händen.
„Es wäre nicht unbedingt meine erste Wahl, aber für den Moment akzeptabel“, meinte er und reichte mir die Kleidungsstücke zurück.
Böse Wörter vor mich hingrummelnd machte ich mich auf den Weg zur Tür.
„Wo denkst du, gehst du hin?“, fragte Edward mit unterdrückter Wut in der Stimme. Man(n)! Wenn der so weiter macht, bekomme ich von seinen Stimmungsschwankungen ein Schleudertrauma!
„Zur Damentoilette. Mich umziehen.“, gab ich schlicht von mir, keine Ahnung warum ich ihm das sagte, denn es ging ihn im Grunde gar nichts an!
Ruckartig wurde ich von einer Hand zurückgezogen, bevor ich mit meiner Hand dir Türklinke erreichen konnte.
„Was zum…“, murmelte ich als ich versuchte mich aus Edwards schmerzendem Griff zu befreien.
„Das. Wirst. Du. Nicht. Tun!“ Er… sah angsteinflößend aus mit seinem vor Wut verzerrtem Gesicht und der pochenden Ader an seiner Schläfe, doch ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen. Mir ist ja inzwischen aufgefallen, wie schnell sich seine Gefühle von einem extrem zum anderen ändern können…
„Wieso nicht? Ich glaube mit den Klamotten willst du nicht mit mir gesehen werden, sowie ich nicht in ihnen gesehen werden möchte.“
„Du wirst dich hier umziehen!“
„Die Kabinen sind aber so eng und ich will nicht wissen was für widerliche Typen meinten im Stehen zu Pinkeln die ihr Zielvermögen durch ein paar Bier verloren haben…“ Angewidert verzog ich bei der Vorstellung das Gesicht.
„Du darfst dich genau hier umziehen!“ Sein Gesicht, dass vor wenigen Moment von Ärger durchzogen war, machte einem sadistischen Grinsen platz. Uhi… das sah glatt noch unheimlicher aus!
„Ich darf? Und was ist, wenn jemand rein kommt?“, fragte ich hysterisch, denn er sah nicht so aus, als ob er scherzte…
„Dann würde ich mich besser beeilen!“, meinte er nun sachlich und schaute mich auffordernd an.
Schockiert schaute ich ihn an, das ist doch nicht sein Ernst!
„Ich lass mir ganz bestimmt nicht von so einem Ekel wie dir vorschreiben wo ich… Ah!“ Mit einem Ruck hatte er mich mit seinem Körper an die Wand hinter mir genagelt. Ich spürte seinen Körper überall –das es mich für einen kurzen Augenblick ablenkte- und vor allem sein Atem, der unregelmäßig gegen meine Wange bließ.
„Ich sag dir einmal eins, Kleines… wenn ich sage, du sollst dich hier und jetzt vor meinen Augen ausziehen, meine ich das ernst. Und ich möchte das du in Zukunft meinen Anweisungen Folge leistest, ohne Beleidigungen und ohne Aufstand. Haben wir uns verstanden!?“
Hart schluckend dachte ich nach: Wenn ich jetzt zustimme, könnte ich ihn genauso gut widerstandslos heiraten, doch wenn ich nicht zustimme, bezweifle ich momentan, dass ich heil aus dieser Toilette raus komme.
Nun, Freiheit oder blaue Flecken… aber er würde mich doch nicht schlagen oder? Oh Gott, nein er würde nicht! Und wenn doch?
„Du würdest mich aber nicht schlagen, oder?“, fragte ich verunsichert und hoffte ich lenkte nicht wieder seine Wut auf mich.
„Ich denke nicht…“, flüsterte er in mein Ohr und so konnte ich nicht sein Gesicht sehen, ob er es ernst meinte oder nicht. Er richtete sich langsam auf, sodass ein wenig Abstand zwischen uns bestand. Schmunzelnd zog er mir die Haargummis aus den Haaren.
„So und nun zieh dich um.“
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